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Erweiterung des Heimatmuseums aus den 1870er Jahren um eine Scheune, Gestaltung eines Wohngebäudes aus den 1940-70er Jahren

An der Straße zur Burg Füzér, im Dorfzentrum steht ein Wohnhaus, das wahrscheinlich um die Wende des 19.-20. Jahrhunderts gebaut wurde, und als Ergebnis mehrerer Umbauten seine heutige Form bekam. Der traditionelle dreiteilige Hausgrundriss ist mit doppelten Stall-Kammer-Räumlichkeiten verbunden. Im mittleren Trakt der einfachen Grundrisseinteilung – an der Stelle der Küche mit ursprünglich freiem Kamin – gibt es ein Badezimmer und eine Küche als Ergebnisse der letzten Umgestaltung. Das Gebäude wurde ursprünglich zur Heizung mit Ofen durch die Anwendung einer speziellen Lösung gebaut, die Schornsteine sind aus großen Ziegeln gebaut.

Zusammen mit dem Haus auf dem Nachbargrundstück zeigen sie den Touristen zwei verschiedene Epochen. Man kann an einer kleineren Zeitreise teilnehmen, von den 1870er Jahren kann man bis zu den 1970er Jahren gelangen. Die beiden Epochen werden sowohl räumlich als auch zeitlich durch die Scheune verbunden. Durch die Erneuerung der Geräte und Einrichtungsgegenstände des bereits auch derzeitig funktionierenden Heimatmuseums versuchen wir, unsere Werte zu bewahren und für die Nachwelt zu retten. Bei der Gestaltung des Heimatmuseums im Geiste der „neuzeitlichen“ 1940-70er Jahre wollen wir den Besuchern das bürgerliche Leben nach dem Weltkrieg vorstellen. Nach der Restaurierung des Gebäudes kann eine Ausstellung besucht werden, die die Ansprüche der heutigen Zeit erfüllt. Die beiden Heimatmuseen werden eine doppelte Funktion haben: Einerseits wird die Zeit, die die Besucher in der Ortschaft verbringen, verlängert, andererseits können sie die Baumethoden und Gebrauchsgegenstände zweier verschiedener Perioden und das Leben der damaligen Menschen kennen lernen.